Bergidylle

 Manchmal habe ich kurze Anfälle von "Bergsehnsucht": Der aktuelle Song von A-Ha "Foot of the mountain" trägt nicht gerade dazu bei, dass ich das Kleinstadtleben entspannend fände.

In solchen Momenten träume ich mich in die Einsamkeit der Berge: Ich würde mir eine kleine Hütte bauen, eine Kuh halten, die gibt Milch, vielleicht auch ein Schaf und mich dann im Käsemachen versuchen, einen Esel und ein Schwein hätte ich (neben dem obligatorischen Hund) allerdings auch gerne, obwohl ich nicht wüsste, welchen "Mehrwert" Esel und Schwein im täglichen Leben haben könnten.

Aber genau darum geht es: Ich setze dieses Bergleben mit einem "WEG" aus dem Profit- und Mehrwertdenken gleich, ich sehe mich den ganzen Tag über sonnenüberflutete Hänge schlendern, aus eiskalten Gebirgsbächen trinken...

Natürlich ist mir klar, dass das Landleben keineswegs dieser erträumten Idylle entspricht: Ich weiß genau, welch harte Arbeit das Bergbauernleben bedeutet, dass es oft genug ein Kampf ums tägliche Überleben ist. 

Aber träumen darf man(n) ja ab und zu, oder?

 

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