AGCO/Fendt spendet für kranke Kinder

AGCO/Fendt spendet für kranke Kinder

Mit einem kleinen Schleppermodell, einem Scheck über 4.200 Euro und einem strahlenden Lächeln verließen Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz St. Nikolaus e.V. und Margit Pschorn vom Bunten Kreis Allgäu e.V. am 22. Januar 2013 den Landmaschinenhersteller. Der Bereich Produktion von AGCO/Fendt hatte beschlossen, den beiden Einrichtungen, die sich um kranke Kinder und ihre Familien kümmern, „ersteigertes“ Geld zu spenden.

„AGCO/Fendt unterstützt viele Projekte im Allgäu, weil wir hier verwurzelt sind und Verantwortung übernehmen. Aber wir spenden nie wahllos! Wer unsere Geld- und Sachmittel bekommt, darüber entscheiden bei uns auch die Mitarbeiter. Bei Fendt arbeiten viele engagierte Kollegen, die sehr gute Vorschläge haben, wo die Spenden auch wirklich gebraucht werden und weiterhelfen können“, bekräftigt Hubertus Köhne, Geschäftsführer Produktion bei AGCO/Fendt, die Entscheidung.
Das Geld für beide Einrichtungen wurde im November 2012 auf einer Versteigerung erlöst. Durch den Bau des modernsten Traktorenwerkverbundes weltweit, wurden knapp 200 Artikel aus der alten Montage frei: angefangen bei Werkbänken, über Schraubstöcke, bis hin zu Schränken und Stühlen. Mit großem Eifer versteigerten Fendt Mitarbeiter das noch gut erhaltene Mobiliar – natürlich mit dem Ziel, möglicht einen hohen Betrag für den guten Zweck zusammen zu bekommen.

Der Auktionserlös wurde jetzt von Fendt Mitarbeitern aus der Produktion übergeben. Die eine Hälfte des Betrages geht an den Bunten Kreis Allgäu e.V., der Familien mit Kindern unterstützt, die an schweren oder chronischen Erkrankungen leiden oder extrem früh zur Welt gekommen sind. Mitarbeiterinnen des Vereins bieten ihre Hilfe bei der Nachsorge an, das heißt, sie bereiten das heimische Umfeld vor, schulen, beraten und begleiten die Eltern, damit diese auch in Zukunft mit der oft schwierigen Situation zurecht kommen.
Die andere Hälfte geht an das Kinderhospiz St. Nikolaus e.V. „4.200 Euro - das ist für unser Haus schon ein höherer Spendenbetrag“, sagt Brigitte Waltl-Jensen. „Wir brauchen jährlich ca. 1 Million Euro, um uns zu finanzieren und freuen uns über jeden Betrag, den wir bekommen.“ Das Kinderhospiz ist eine Anlauf- und Erholungsstätte für unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche. Es unterstützt die gesamte Familie während der verbleibenden Lebenszeit des erkrankten Kindes, in der Sterbephase und über den Tod des Kindes hinaus. „Dass Fendt unsere Einrichtung ausgewählt hat, das hat uns alle sehr gefreut. Außerdem war der Tag im Traktorenwerk für mich persönlich sehr interessant. Zum einen haben Frau Pschorn und ich eine ganz exklusive und spannende Werksführung bekommen. Zum anderen habe ich festegestellt, dass für mich ein Schlepper immer ein Fendt ist. Wenn ich mit unseren Kindern Traktoren male, dann sind die immer grün und haben rote Felgen!“