Challenger Raupentraktoren – 25 Jahre auf dem richtigen Weg

Challenger Raupentraktoren – 25 Jahre auf dem richtigen Weg (Werkfoto)

Seit 25 Jahren bietet Challenger Landwirten und Lohnunternehmern die Vorteile von Laufbändern. Die Verbesserung der Traktion mit reduziertem Schlupf, sowie weniger Verdichtungen sind die wichtigsten Gründe, warum die Unternehmen oft zwei oder mehr Standardschlepper einsparen können.

"Breite, lange Raupenlaufwerke weisen deutlich weniger Schlupf gegenüber Reifen auf. Dies ermöglicht dem Raupenschlepper die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken und ist in aller Regel der Hauptgrund, warum Kunden an erster Stelle das Konzept bevorzugen. Zudem kann mit einer Raupe mehr Fläche bearbeitet werden als mit einem Rad-Schlepper. Aber auch in weiteren Bereichen sind Einsparungen und Effizienzsteigerungen möglich“, so Gaston Haesen, Product Support Specialist.

Eine Challenger MT865C läuft auf 762mm (30 Zoll) breiten Gummibändern, welche eine Aufstandsfläche von 4,5 m² hat. Im Vergleich hierzu haben vergleichbar große „Knick-Schlepper“ mit Zwillingsbereifung nur eine Aufstandsfläche von 3,6 m² - auf acht Reifen! Laut Challenger Studien bietet die breitere Standfläche verbesserte Traktion, die es ermöglichen, bis zu 100 PS mehr Leistung auf den Boden zu übertragen. Somit kann eine Challenger-Raupe 382 PS und ein Schlepper mit Rädern  268 PS  in Zugkraft übertragen, während beide eine Motorausgangsleitung von 570 PS aufweisen.

"Dies zeigt das Challenger-Raupen etwa 10% bis 20% größere Zugkraft als ähnlich große Schlepper auf Reifen aufweisen", erklärt Herr Haesen. "Bei mehr als 1.000 Stunden Arbeit entspricht dies 100-200 Stunden an zusätzlicher Arbeitszeit, kostenlos! Entweder können daher größere Geräte genutzt werden - das Ergebnis sind weniger Überfahrten und weniger Bodenverdichtungen bei höherer Flächenleistung - oder die gleichen Maschinen werden mit weniger Kraftstoffaufwand und somit deutlich höheren Kosteneinsparungen über das Feld gezogen."

Durch die immer enger werdenden Zeitfenster ist das rechtzeitige Durchführen der Arbeiten von entscheidender Bedeutung. Forschungen in Großbritannien zeigten einen Weizen-Ertragsrückgang von 0,8t/ha, der durch ein nur sieben Tage verzögertes Flussaat entstand - vom 18. September bis 25. September. Auf 500 ha bedeutet dies, dass Landwirte durch die Nutzung der Challenger-Raupentraktoren von der deutlich höheren Schlagkraft profitieren und somit die Produktion um 400 t erhöhen konnten. Selbst bei einem konservativen Getreidepreis von rund 170 €/t würde sich dies mit  68.000 € bezahlt machen.

Weitere Gewinne aus geringerem Schlupf entstehen durch die Verwendung von Raupenlaufwerken. Während Reifen am besten mit einer optimalem Schlupf von 15% arbeiten, arbeiten Raupen am besten bei einem viel geringeren Schlupf von 2% - 5%. Bei über 1.000 Betriebsstunden bedeutet dies, dass ein Radtraktor eigentlich für 150 Stunden stillsteht, da sich die Räder nur auf der Stelle drehen, während die Challenger Raupe dies nur für ein Drittel dieser Zeit macht. Dadurch kann die Challenger-Raupe 100-Stunden mehr arbeiten. Das ist fast zwei Wochen zusätzliche Arbeit. Wenn die Treibstoffkosten betrachtet werden, dann ist nicht schwer zu verstehen, welche Vorteile eine Challenger-Raupe mit sich bringt.

In diesen zusätzlichen zwei Wochen kann man mit der Challenger 450ha mehr drillen als mit einem Radtraktor (4.5ha/ha für 100-Stunden). In der gleichen Zeit stand der Radschlepper nicht nur still, sondern verbrauchte durch unproduktiven Radschlupf, bei einen Verbrauch von etwa 40 L/h, etwa 4.000 Liter unnötig, dies entspricht  2.800€  (0.70ct/l).

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Weitere Merkmale für das Jahr 2012

Challenger fügt weitere Funktionen und kleine Verbesserungen an der MT700C und MT800C Raupenschlepper für die nächste Saison hinzu.

In allen Modellen wird nun die Verkabelung für die Montage des Systems 150 GPS-Spurführungs- und Lenksystem, sowie für das AGCOMMAND Telemetriesystem optional ab Werk vorinstalliert. Diese Vorrüstung  ermöglicht eine Verbesserung der Flottenmanagement-Systeme und einer einfacheren "Plug and Play“ Montage.

Neue Software-Updates ermöglichen noch bessere hydraulische und Hubwerks-Regelungen, insbesondere eine erhöhte Empfindlichkeit für die Dreipunktaufhängung und verbesserte Zugkraft und Schlupf Steuerung. Für eine bessere Sicht, auch in der Nacht, gibt es optional „double Nightbreaker" Lichter. Außerdem wurde der Lärmpegel durch einen neuen Auspuff deutlich reduziert.