Der Beginn der Firma Lanz
Die Lanz Geschichte begann 1859. Damals trat Heinrich Lanz in das Speditionsunternehmen seines Vaters ein und eröffnete eine neue Abteilung: Er vermittelte landwirtschaftliche Maschinen. Die Ackergeräte kamen vorwiegend aus England, doch die Landwirte hatten keinerlei Erfahrungen mit den ausländischen Maschinen. Reparaturen konnten so nicht einfach und vor allem nicht von ihnen selbst durchgeführt werden. 
Bereits 1860 – ein Jahr nach der Gründung also – errichtete Lanz eine Reparaturwerkstatt mit zunächst zwei Mitarbeitern, die zur Ausbildung nach England geschickt wurden. In einem kleinen Gartenhaus beginnt Lanz wenige Jahre nach seiner Hochzeit im Jahr 1865 mit der Herstellung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte. Schon ein Jahr nach Beginn der Eigenproduktion kann er ein Patent für Futterschneidemaschinen erwerben. Innerhalb kürzester Zeit wächst sein Unternehmen zur zweitgrößten Mannheimer Maschinenfabrik.
Ab 1870 firmiert Heinrich Lanz unter dem Namen H. Lanz & Co. Sein Unternehmen besteht nunmehr aus 58 Mitarbeitern und spiegelt die äußerst rasante Entwicklung der Firma wieder. Das hauptsächliche Betätigungsfeld der Firma liegt zu diesem Zeitpunkt in der Herstellung von Dampf-Dreschmaschinen, selbstfahrenden Bodenfräsen sowie von Lokomobilen. Gerade die letztgenannten entwickeln sich durch ihre Vielfalt zu wahren Verkaufsschlagern. Zum Einsatz kommen diese Modelle häufig beim Dreschen, in Bergwerken oder in der Industrie zum Antrieb von Geräten.
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