Der Hanomag K 55

Ab 1951 konnte bei Hanomag der Kettenschlepper K 55 geordert werden, der die Vorkriegsvariante K 50 ablöste. Hier arbeitete die leistungsgesteigerte Variante des im R 45 eingebauten D-57-Motors. Das Mehr an Leistung konnte durch die leichte Erhöhung der Drehzahl und der Einspritzmenge erreicht werden. Er war für schwerste Zugarbeiten gedacht. Das Aufgabengebiet des 1,53 m (Normalvariante) breiten Raupenschleppers lag zum Beispiel beim Pflügen mit Vielschar-Anhängepflügen, Ziehen von Großeggen sowie beim Kultivieren von Ödland und im Forst.
Ab Ende der 50er Jahre wurden Raupen fast ausschließlich als Baumaschinen eingesetzt. Hierzu wurden an die K 55 Raupe und auch an die K 90 Raupe mit Sechszylinder-Motor Lader-oder Planiergeräte von Frisch oder Menck angebracht.