Die Entwicklungsgeschichte der Firma Schlüter

Im Jahr 1899 gründete Anton Schlüter, geboren 1867, in einem Hinterhof in München eine Reparaturwerkstatt für Brauerei und Druckmaschinen.
Nach der Übernahme einer sächsischen Motorenfabrik beschloss Schlüter, ein Fabrikgelände in München samt Gebäude zu erwerben.

Von der Garagen-Werkstatt zum Großunternehmen

Im Jahr 1899 gründete Anton Schlüter, geboren 1867, in einem Hinterhof in München eine Reparaturwerkstatt für Brauerei und Druckmaschinen.
Nach der Übernahme einer sächsischen Motorenfabrik beschloss Schlüter, ein Fabrikgelände in München samt Gebäude zu erwerben.

Von der Garagen-Werkstatt zum Großunternehmen

Schlüter Logo Die Entwicklungsgeschichte der Firma Schlüter
Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich bis 1918 auf über 200 Angestellte.  Etwa gleichzeitig entstand das neue Press- und Ziehwerk in Freising.
1924 gelang Anton Schlüter sein persönlicher Durchbruch: Er entwickelte das Schwenkkammerverfahren, das bewirkt, dass der Vorkammer-Dieselmotor beim Kaltstart ohne Zündhilfsmittel gestartet werden konnte. Bis zu 160 PS brachten diese Aggregate.

Die Bären wachen auf

Doch in Anton Schlüter schlug ein Herz für die Landwirtschaft: man entwickelte im Unternehmen Schlüter eine landwirtschaftliche Zugmaschine.
Der zweite Weltkrieg wirkte sich auch auf die Schlüterwerke aus: Das Werk in München und Teile in Freising wurden komplett zerstört.

Tod des Firmengründers

Ein herber Schlag für die Schlüter Familie erfolgte 1949 mit dem Tod des Firmengründers Anton Schlüter.
Sein ältester Sohn trat in seine Fußstapfen und leitete das Unternehmen bis zu seinem tragischen Tod 1957. Doch das Familienunternehmen konnte sich weiterhin behaupten.
Die Schlüterwerke boten um 1960 sowohl wassergekühlte Motoren als auch luftgekühlte Aggregate an. Rein äußerlich zählten die Freisinger Modelle immer zu den elegantesten Schleppern, die Verkaufszahlen nahmen stetig zu.

Mai 1964: Der erste Feldtag

Nachhaltig in Erinnerung waren die Feldtage auf dem eigenen Gutshof der Schlüterwerke.  25.000 Zuschauer waren schon damals keine Seltenheit. Die absoluten Publikumsmagnete waren die grossen, mit Doppelbereifung ausgestatten PS Monster aus dem Hause Schlüter – wie der Profi Trac 5000 TVL.

1993 war Produktionsende in Freising, 1995 in Schönebeck. 1999 verstarb Anton Schlüter – die Ära der bärenstarken Traktoren fand so nach einhundert Jahren Firmengeschichte ein trauriges Ende.

 

Der Osten wäre heute Rot Silber!

Sehr knappe Darstellung der Schlüter Legende. Aber es fehlt doch eindeutig der Hinweis, daß Schlüter seiner Zeit sehr weit voraus war. Während andere Hersteller noch in Kleinstkategorien dachten, waren die bärenstarken Traktoren längst für riesige Schläge konzipiert. Der Osten wäre heute nicht giftgrün (John Deere, Fendt...), sondern Rot-Silber würde die gewaltigen Ackerschläge im Osten dominieren! Unsere Lohnunternehmer in Brandenburg hätten gigantische Schlüter-Flotten, davon bin ich überzeugt!