Die Farmall C-Serie von Case IH

Farmall C-Serie von Case IH (Werkfoto)

Seit Anfang dieses Jahres ist die Farmall C-Serie von Case IH erhältlich. Der Name Farmall ist tief mit der CASE IH Geschichte verwurzelt. Bereits 1922 stellte CASE IH die erste Farmall-Serie vor, die sich weltweit zu einem Erfolgsmodell entwickelte, nicht zuletzt aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. An diese Tradition knüpft CASE IH mit der neuen Farmall-Serie an, die erstmals auf der SIMA 2011 vorgestellt wurde.

Hierbei handelt es sich um einen komplett neu entwickelten Allround-Traktor, der konsequent für den Einsatzbereich als Hofschlepper, zum Beispiel für Frontladearbeiten, oder für den Einsatz in viehhaltenden Betrieben konzipiert wurde. Aufgrund der kompakten Bauformen eignet sich der neue Farmall C auch für den Einsatz im Gemüsebau sowie in Sonderkulturen. Bei der Rundumsicht sowie der Sicht auf die wichtigsten Arbeitsräume setzt er neue Standards.

Neues Highlight in der Leistungsklasse unter 80 PS

Die neue Farmall-Serie rundet die bisherige QUANTUM C-Serie im Leistungsbereich zwischen 55 und 75 PS ab und besteht zur Markteinführung aus drei Traktorenmodellen mit 55/41, 65/48 und 75/55 PS/kW.

Kraftvoller Antrieb

Angetrieben wird die Farmall-Serie von einem 3,2 Liter Vierzylindermotor von FPT - Fiat Powertrain, der die Tier 3 Abgasnormen erfüllt.

Durch die neue, kompakte Bauform und den leistungsstarken Motor ergibt sich ein günstiges Verhältnis zwischen Antriebsleistung und Gesamtgewicht, sodass die Farmall-Serie sehr durchzugsstark und agil vorfährt.

Dank des Short-Wheel-Base Konzeptes mit kurzem Radstand beträgt der Wendekreis lediglich 3,80 Meter. Zur Auswahl stehen ein 12x12-Gang Synchrongetriebe oder ein 20x20-Kriechganggetriebe, beide können mit mechanischem Shuttle oder optional mit PowerShuttle ausgestattet werden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 Kilometer pro Stunde, während der optionale Kriechgang Geschwindigkeiten von minimal 123 Meter pro Stunde ermöglicht.

Neues Design mit Komfortkabine

Äußeres Erkennungszeichen ist das neue Traktordesign mit der modernen, nach vorne abfallenden Motorhaube und einer komplett neu entwickelten Komfortkabine, die neue Maßstäbe in Bezug auf die Sicht auf die wichtigsten Arbeitsräume setzt.

Bei der Entwicklung der neuen Farmall C-Serie haben die Case IH Ingenieure den Fokus auf hohen Fahrerkomfort und Ergonomie gelegt. So ist der Farmall C erstmalig mit einer sogenannten Flatdeck-Kabine ausgestattet. Sie ermöglicht einen komplett ebenen Boden im gesamten Kabinenbereich. Die innovative Konstruktion des Kabinendaches mit einem integrierten Freisichtfenster ermöglicht die optimale Kontrolle des Frontlader-Arbeitsraumes.

In Sachen Ergonomie knüpft die Farmall C-Kabine an den Bedienkonzepten großer CASE IH Traktoren an. Alle wichtigen Anzeigen sind ergonomisch im Armaturenbrett integriert. Neu ist ein integrierter Loader-Joystick in der rechten Bedienkonsole, der eine sehr komfortable und feinfühlige Frontladersteuerung ermöglich.

Geringere Bauhöhe durch neues Konstruktionsprinzip

Erstmalig haben die Case IH Ingenieure auch die Klimaanlage - wie sonst üblich bei kleineren Traktoren Serien - nicht mehr im Dach eingebaut, sondern in das Kabinensystem integriert. Dadurch wird eine sehr geringe Bauhöhe von insgesamt nur 2,37 Meter möglich - ideale Voraussetzungen für den Einsatz des Farmall C in engen Durchfahrten, zum Beispiel Stallanlagen.
Im Rahmen der Neukonzeption der Kabine wurde auf eine moderne Geräuschdämmung Wert gelegt, sodass die Geräuschbelastung im Vergleich zu Vorgängermodellen deutlich reduziert wurde.

Umfangreiche Komfortausstattung

Serienmäßig ist der Farmall C mit einem Radio mit integrierter iPod-Schnittstelle ausgestattet. Für einen angenehmen Arbeitsplatz sorgt der breite Komfortsitz mit einer 15 Grad Pivotfunktion. Ebenso ist jetzt ein vollwertiger Beifahrersitz im Farmall C optional bestellbar.

Wirtschaftlicher Betrieb

Deutliche Pluspunkte bietet der neue Farmall C auch in Sachen Wirtschaftlichkeit. Neben sehr sparsamen Motoren zeichnet er sich durch sehr geringe Wartungskosten aus. So beträgt das Wartungsintervall 600 Stunden und der Ölverbrauch im 1000-Stunden-Einsatz liegt 54 Prozent unter dem vergleichbarer Wettbewerber.

Die Heckhydraulik besitzt eine Hubkraft von 2.150 Kilogramm. Im Heckarbeitsbereich können bis zu drei (rückseitig) oder zwei (mittig-montierte) Hydraulikanschlüsse bestellt werden.

Weitere Informationen im Internet unter www.caseih.com.