Güldner

Hugo Güldner begann als Motorenhersteller. Er entwickelte vorwiegend Zweitaktmotoren. 1938 begann Güldner mit dem Bau von Traktoren. Drei Jahrzehnte entwickelt die Aschaffenburger Firma verschiedene Modellreihen. Eine der bekanntesten Serien war die Güldner G-Serie. Sie zählt heute noch zu den beliebtesten Sammlerstücken unter Oldtimer-Freunden. 1969 wurde die Schlepperproduktion eingestellt.

Historischer Feldtag in Nordhorn 2014 mit Güldner und John Deere

Am 09. +10.08.14 fand der „Historische Feldtag“ in Nordhorn statt. Auf dem Veteranenacker nahe dem Tierpark Nordhorn in Niedersachsen wurden verschiedenste Historische Landmaschinen ausgestellt und teilweise auch vorgeführt.  ...

Oldtimer-Treffen im Allgäu: 15 Jahre Oldtimer-Freunde Hopferbach

Alle fünf Jahre wird der malerische Ort Hopferbach im Allgäu zum Schauplatz für ein beliebtes Oldtimer-Treffen. Auch dieses Jahr, vom 5. bis 7. August, wurde die Veranstaltung anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Oldtimer-Freunde Hopferbach ausgetragen.

Güldner G 75 / G 75 A

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Ein Jahr nachdem bei Deutz der Sechszylinder D 80 mit 75 PS zur Verfügung stand, stellte Güldner den G 75 mit anfänglich 65 PS bei 2000 U/min vor. Im Allradschlepper leistete der 6L79-Motor 70 PS bei 2200 Umdrehungen pro Minute. Der Motor hatte wie die anderen Typen 100 mal 100 Millimeter Bohrung mal Hub, woraus sich bei vorhandenen sechs Zylindern ein Hubraum von 4710 ccm ergab.

Güldner G 60 / G 60 A

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Um die Lücke zwischen dem G 75 und dem G 50 zu schließen, wurde 1968 der Güldner G 60 eingeführt. Er konnte wie die anderen Modelle ab dem G 35 auch mit Allradantrieb bestellt werden. Zum Einbau kam hier die gedrosselte Variante des im G 75 verwendeten Sechszylindermotors. Auf dem Getriebesektor wurde auf die Technik des G 50 zurückgegriffen.

Güldner G 50 / G 50 A

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Der Güldner G 50 gehörte Anfang der 60er Jahre schon zu den Großen auf dem Traktorenmarkt. Er mußte sich unter anderem mit dem Eicher Mammut, Deutz D 50.1S oder Fendt Favorit 1 messen. Gegenüber den Konkurrenzmodellen konnte der Güldner G 50 vor allem durch seinen Fahrkomfort punkten.

Güldner G 45

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Beim Güldner G 45 wurde der aus dem G 50 bekannte 4L79-Motor auf 45 PS gedrosselt und damit die Lücke zum G 40 geschlossen. Güldner konnte so als einer von wenigen Anbietern ein lückenloses Traktoren-Programm vor weisen. Durch die Motorenkonstruktion nach dem Baukastensystem blieb die Ersatzteilbevorratung in angemessenem Rahmen.

Güldner G 40 W - Schmalspur

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Auch eine Schmalspur Ausführung mit 1105 mm Breite konnte bei dem G 40 bestellt werden - der Güldner G 40 W. Der 3L79-Motor fand unter anderem auch im Bautz Mähdrescher T 600 S Verwendung. Hier wurde seine Leistung mit 40 PS bei 2500 Umdrehungen pro Minute angegeben.

Güldner G 40 / G 40 A

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Der 3L79 Motor konnte im Güldner G 40 mehr Leistung als der im G 30 eingebaute erbringen. So wurde ebenfalls anno 1963 der G 40 vorgestellt, wobei hier die Leistung auf 38 PS bei 2300 Umdrehungen pro Minute eingestellt wurde. Verblockt wurde er mit dem aus den Eicher Raubtier Schleppern bekannten A 210 Getriebe von ZP.

Güldner G 35 / G 35 A

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1967 wurde der Güldner G 35 vorgestellt und entsprach in Aufbau und Optik weitgehend dem G 35. Er konnte, wie der G 40, auch als Allradschlepper geliefert werden. Hier kam die ZF AL- 1530 Allradvorderachse zum Einbau. Der Güldner 3 L79 Motor leistete hier bei 2100 Umdrehungen pro Minute 35 PS. Das Triebwerk wurde bei diesem Schlepper mit dem ZP A 208/II Getriebe verblockt.

Güldner G 30

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Kleinster Dreizylinder-Schlepper mit der G Bezeichnung war ab 1963 der Güldner G 30. Sein 3 L79 Motor leistete 30 PS bei 1800 U/min und war mit einem ZP A 208 Getriebe verblockt. Ab 1965 wurde die Leistung mit 32 PS angegeben. Ein Dieseltank mit 50 Litern Inhalt sorgte bei dem relativ sparsamen Motor für lange Arbeitstage.

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