Landmaschinenindustrie rechnet mit steigendem Absatz

Case erwartet auch dieses Jahr wieder steigende Absatzzahlen (Quelle: Case IH)

Die internationale Landmaschinenindustrie rechnet mit einem steigenden Absatz von Erntemaschinen und Traktoren. Andreas Klauser, Präsident und CEO von Case IH/Steyr erklärte dazu: "In Nordamerika laufen die Geschäfte derzeit wieder bestens. Besonders kräftig zugenommen hat die Nachfrage nach Traktoren und Mähdreschern im vergangenen Jahr in Lateinamerika." Da Landwirte in den USA etwa 60 Prozent der Anschaffungskosten eines neuen Traktors im ersten Jahr von der Steuer absetzen können, stiegen vor allem hier die Zulassungen enorm. So wurde in Nordamerika im Vorjahr insgesamt knapp 188.000 Traktoren (+5%) verkauft, in Europa 150.268 (-7%), in Lateinamerika 72.500 (+31%) und in der übrigen Welt 90.339 (+43%). In der Summe wurden weltweit mehr als 501.000 Einheiten verkauft, was eine Steigerung um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Auch was die Prognose für dieses Jahr anbelangt, zeigt sich Klauser optimistisch. "Bei Traktoren rechnen wir in Nordamerika mit einem Plus von sechs Prozent auf 199.200 Einheiten." Auch für den Absatz in Europa ist ein Plus eingeplant. Hier wird ein Absatz von plus sechs Prozent auf dann 162.000 Maschinen prognostiziert.