Landmaschinenumsatz sinkt um 25 Prozent
Ein empfindlicher Umsatzrückgang hat sich im vergangenen Jahr in der deutschen Landtechnikindustrie abgezeichnet. So sank laut der Statistik des VDMA Landtechnik der Umsatz um 25 Prozent auf 5,64 Milliarden Euro.
"Ausbleibende Aufträge aus den osteuropäischen Märkten trugen maßgeblich zu den Umsatzrückgängen bei," sagte Gerd Wiesendorfer, der Marktreferent beim VDMA Landtechnik. Mit dem Ergebnis läge man jedoch nach wie vor auf dem guten Niveau der Jahre 2006 und 2007, so Wiesendorfer weiter.
Auf einem verhältnismäßig hohen Niveau blieben jedoch die Umsätze in Westeuropa. Hier zählen Frankreich und Deutschland zu den größten Märkten, wo sich erst nach einem umsatzstarken ersten Halbjahr die Nachfrage verringerte.
Für 2010 rechnet der VDMA mit einem leichten Umkehrtrend. In Osteuropa sei der Bedarf an neuer Technik grundsätzlich sehr hoch. Der Verband geht davon aus, dass sich die Maschinenverkäufe in einigen osteuropäischen Ländern etwas erholen werde.
"Für die westeuropäischen Märkte ist in den kommenden Monaten noch keine Belebung der Nachfrage absehbar," so Wiesendorfer. Zudem seien die landwirtschaftlichen Einkommen im vergangenen Jahr in nahezu allen EU-Ländern rückläufig gewesen. "Die Landwirte in Deutschland stecken ihre verfügbaren finanziellen Mittel derzeit vor allem in Photovoltaik- oder Biogasanlagen."
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