Öko-Farmer im Trend?
Gestern stand es in der USA Today: In den USA geht der Trend bei den jungen Leuten zurück aufs Land. Gerade die Generation zwischen Ende 20 und Mitte 30 zieht es aus den Großstädten zurück in die Natur. Aber ökologisch. Und das will in einem Land etwas heißen, in dem der durchschnittliche Landwirt an die 60 Jahre alt ist und riesige Flächen bewirtschaftet.
In Amerika stellt es sich so dar, dass viele "Stadtflüchtlinge" erst einmal keine Ahnung von Agrarwirtschaft haben: Sie kaufen sich eine kleine Ackerfläche von um die 6 acres und möchten diese ökologisch bewirtschaften. Ihre Informationen holen sie sich aus dem Internet, besuchen Treffen von Bio-Farmern, tauschen sich vor allem online aus und teilen ihre ersten praktischen Erfahrungen. Sie holen sich bei der alten Bauern-Generation gute Ratschläge und beherzigen die Tipps, wie zum Beispiel den biologisch angebauten Broccoli mit einer Folie gegen Käfer zu schützen.
Damit fahren sie gut: Die neue Farmer-Generation ist dabei, in den USA ein gänzlich anderes Konzept des Bauerndaseins zu verwirklichen. Mit Erfolg, so scheint es.
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