So kam das Dieselross zu seinem Namen
Dieselross nannte sich die Kleinschlepper-Serie, die Fendt 1930 auf den Markt brachte: Die ersten der Reihe, die den Bauern die Pferde sparen sollten, waren 6 PS-stark und waren mit einem fahrunabhängigen Mähwerk und einem Anbaupflug ausgestattet.
Bis in die 50er Jahre hinein wurden die Dieselrösser in verschiedensten Ausführungen gebaut, das erfolgreichste Modell war der F 22 aus dem Jahr 1938: Er trumpfte mit einem stehend eingebauten Motor und Luftkühlung auf und wurde durch die höhere Leistung auch für Landwirte mittlerer und größerer betriebe interessant. Bis in die 50er Jahre entwickelten sich der Zweizylindermotor und das Vierganggetriebe als neuer fendt Dieselross-Standard.
Nach einem kurzen Intermezzo mit Holzgasgeneratoren (dem Schlepper G 25) zur Zeit des 2. Weltkriegs baute die Fendt das Dieselross mit luft- und wassergekühltem Motor mit einem, zwei oder drei Zylindern und Leistungen von einer Bandbreite von 12 bis 40 PS.
Bis zum Jahre 1955 wurden stolze 50.000 Dieselrösser verkauft.
Das Fendt Dieselross F 12 wurde von 1954-1959 als wasser- und luftgekühlte Version gebaut. Das Dieselross bot zahlreiche Optionen an Anbaugeräten, wie z. B. Mähbalken und ein hydraulisches Hubwerk.
1958 musste das Dieselross abdanken: Es wurde in die Nachfolgeserie Fendt-Fix überführt.
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