Traktoren- & Schlepper-Übersicht

Agria Kommunalkleinschlepper Type 4800 K

Der 1969 für kommunale Aufgaben konzipierte Agria 4800 K hatte ienen längeren Radstand als der 4800 sowie sechs Gänge vor- und rückwärts, eine Heck- und Frontzapfwelle und eine Front- und Heckhydraulik.

Agria Universal-Kleinschlepper 4800

1953 übernahmen die Agria-Werke die Maschinenfabrik Schilling in Karlsruhe-Durlach und somit die dort ansässige Einachsschlepper-Fertigung. Doch erst mit dem 1964 vorgestellten Universal-Vierradkleinschlepper 4800 gelang Agria der Durchbruch auf dem stark umkämpften Markt. Der Schmalspurschlepper wurde vor allem für Sonderkulturen und in Gartenbaubereichen eingesetzt.

Agria Allrad-Kleinschlepper Type 6700

Der Standardschlepper 4800 wurde 1969 komplett überarbeitet und bekam einen Vierrad-Antrieb und eine Vierrad-Lenkung (Knicklenker). Der nun Type 6700 genannte Allradschlepper wurde zuerst mit dem Hatz-E-108-Motor, später mit dem Zweizylinder-Ruggerini-RD-92/2-Motor ausgestattet und gehörte zur Spitze in seiner Leistungsklasse.

Agria Pflegeschlepper Typ 5700

Der leise und kraftvolle 30-PS-Pflegeschlepper hatte sein Debüt im Jahr 1973. Mit einem wassergekühlten Vierzylinder-Benzinmotor konnte der leise Allround-Schleppermit den vielen Anbaumöglichkeiten für die verschiedensten Arbeiten eingesetzt werden.

Allgaier Ackerschlepper R 18

"Erwin Allgaier plante nach dem Zweiten Weltkrieg den Bau eines einfachen und robusten, aber dennoch preisgünstigen Ackerschleppers. Die ersten Erprobungen der neuen Motoren konnten bereits im Frühling 1946 durchgeführt werden. Das Resultat war ein liegender Einzylinder-Verdampfermotor in stabiler Bauart. Das ""R"" in der Typenbezeichnung stand anfänglich für ""Robust""."

Allgaier Ackerschlepper R 22

Allgaier R22

Im August 1949 kam der Dieselschlepper R 22 auf den Markt. Sehr werbewirksam wurde damit jedoch nur der alte R 18 sozusagen als neues Modell offeriert. Tests auf dem Prüfstand hatten nämlich gezeigt, dass der Allgaier-Motor nicht nur die anfänglich gemessenen 18 PS, sondern 22 PS Leistung erreichte.

Allgaier Ackerschlepper A 22

Erstmals verließ ein Dieselschlepper R 22 die Werkhallen von Allgaier mit einer Blechverkleidung im Juni 1950. Aber bereits ab etwa Ende August des gleichen Jahres baute man eine niedrigere Verkleidung. Ab Oktober 1950 erfolgte schließlich die Umbenennung des R 22 mit Motorverkleidung in A 22.

Allgaier Dieselschlepper AP 17

Für eine Sensation auf der DLG-Ausstellung 1950 sorgte ein kleiner Schlepper der Firma Allgaier. Obwohl unscheinbar wirkend vermochte der auf dem Volksschlepper von Ferdinand Porsche basierende AP 17 (AP = Allgaier, System Porsche) sämtliche Gemüter der Landmaschinen-Presse zu erregen.

Allgaier Ackerschlepper A 30

Um das Verkaufsangebot auf dem Markt noch zu erweitern, entwickelten die Allgaier-Werke 1950 den größten Schlepper ihres Sortiments, den A 30. Leider gibt es von diesem Modell heute kaum noch bekannte Exemplare.

Allgaier Ackerschlepper A 40

Im Juni 1950 konnte der Schlepper A 40 passend zur 40. DLG-Ausstellung fertig gestellt werden. Das Modell war mit zwei unterschiedlichen Hinterradbereifungen als A 30 und A 40 erhältlich.

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