Allgaier

Allgaier Dieselschlepper A 122

Der A 122 besaß das Fünfganggetriebe von Porsche, das sich bereits in den Modellen AP 17 und AP 22 bewährt hatte. Um die Geschwindigkeit im ersten Gang nochmals um die Hälfte zu reduzieren, ließ sich an der linken Seite des A 122 ein Kriechganggetriebe anflanschen. Der Listenpreis für die Grundausstattung betrug 1954 7570 DM.

Allgaier Tragschlepper AP 22

Mit einem Mehrpreis von 250 DM gegenüber dem AP 17 konnte man am 15.November 1952 einen AP 22 in der Grundausstattung mit 8-24er-Hinterradbereifung lauf Preisliste für 6475 DM erstehen. Die Zubehörteile des AP 17 konnten auch beim AP 22 eingesetzt werden.

Allgaier Dieselschlepper AP 16

Da der Hauptumsatz auf dem Schleppermarkt noch immer in der unteren Leistungsklasse bis 22 PS zu erzielen war, wurde das wassergekühlte Modell A 16 durch ein luftgekühltes ersetzt. So konnte schließlich Anfang 1954 der AP 16 ausgeliefert werden.

Allgaier Dieselschlepper A 133

Obwohl die Konstruktionsarbeiten am Allgaier A 133 erst im Februar 1952 begonnen hatten, konnten im August des gleichen Jahres bereits der A 111 und der A 133 auf der Mannheimer Messe präsentiert werden. Eine Einscheiben-Trockenkupplung war für die Kraftübertragung vom Motor zum Getriebe zuständig.

Allgaier Dieselschlepper A 144

Größe und Preis des A 144 bedingten, dass dieser Schlepper lediglich den Großbetrieben vorbehalten blieb. Mähdrescher und andere zapfwellenangetriebene Anhängegeräte konnten sowohl beim Drei- als auch beim Vierzylinder-Schlepper eingesetzt werden.

Allgaier Schmalspurschlepper AP 22 S

Als wichtige Arbeitsmaschine in den Weinbergen und beim Hopfenanbau entwickelte die Firma Allgaier einen sehr schön gestalteten, voll verkleideten Schmalspurschlepper, der zugleich auch als Geräteträger zu bekommen war. Die Spurweite betrug 790 Millimeter.

Allgaier Plantagenschlepper P 312

Dieser Plantagenschlepper ist sicher einer der technisch interessantesten und auch formschönsten Traktoren aus deutscher Produktion. Allerdings bekommt man diesen schmalspurigen Spezialschlepper von Allgaier-Porsche mit angebauter Bodenfäse und Vergasermotor auf hiesigen Veteranentreffen leider nie zu sehen - er wurde nämlich speziell für brasilianische Kaffeeplantagen entwickelt.

Allgaier Ackerschlepper A 30

Um das Verkaufsangebot auf dem Markt noch zu erweitern, entwickelten die Allgaier-Werke 1950 den größten Schlepper ihres Sortiments, den A 30. Leider gibt es von diesem Modell heute kaum noch bekannte Exemplare.

Allgaier Ackerschlepper A 40

Im Juni 1950 konnte der Schlepper A 40 passend zur 40. DLG-Ausstellung fertig gestellt werden. Das Modell war mit zwei unterschiedlichen Hinterradbereifungen als A 30 und A 40 erhältlich.

Allgaier Ackerschlepper A 40 Z

Ab 1952 gab es auch einen A 40 Z im Allgaier-Schlepperprogramm. Der mit einer bis zu siebenmal verstellbaren Spurweite versehene Schlepper war besonders schmal gebaut, um eine gute Bodensicht zu gewährleisten.

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