Fahr

Fahr Vielzweckfahrzeug Farmobil

"Zur Frankfurter Landwirtschaftsausstellung im Jahr 1959 stellte die Firma Fahr ein kleines, offenes Fahrzeug für verschiedene Einsatzgebiete vor. Das ""Farmobil"" war selbsttragend ausgelegt und hatte einen großen Laderaum. Das Farmobil war ein Einzelgänger, da die Fertigung an die Zweigstelle in Saloniki abgegeben wurde."

Fahr Dieselschlepper D 130 A/D 130 AH

Anfang 1957 erlebte das Modell D 130 eine Neuauflage mit nur geringen Änderungen. Der D 130 A erhielt das Fahr-Getriebe F 5 A und die Variante D 130 AH das Getriebe F 5 B.

Fahr Dieselschlepper D 135/D 135 H

Nach den guten Verkaufserfolgen, die man zu Beginn der 50er-Jahre mit den Modellvarianten des D 17 erzielt hatte, bot Fahr nun ab März 1958 auch eine wassergekühlte Variante parallel zu den mit einem luftgekühlten, 17 PS starken Dieselmotor von Güldner ausgestatteten Typen D 130 A und D 130 AH an.

Fahr Dieselschlepper D 177/D 177 S

Die Kooperation zwischen der Maschinenfabrik und dem Landmaschinenbereich wurde am 20. Juni 1958 vertraglich besiegelt. Dennoch lief der Vertrieb beider Bereiche weiterhin getrennt ab. Nur wenige Wochen vor dem Vertrag hatte Fahr im Mai erstmals den neuen Dieselschlepper D 177 mit dem Unimog-OM636-Motor vorgestellt.

Fahr Dieselschlepper D 131 W

Auch der D 131 zählte zu den Traktoren, die aus der Zusammenarbeit von Fahr und Güldner im Rahmen der Europa-Reihe entstanden. Dieses 20 PS starke Modell gab es alternativ als D 131 W in wassergekühlter Ausführung und als D 131 L in luftgekühlter Variante. Ansonsten entsprachen diese Modelle weitgehend den von Güldner damals zeitgleich verkauften Modellen A 2 D und A 2 DL.

Fahr Dieselschlepper D 133 N

Der D 133 N von Fahr konnte 25 PS leisten und war als Standardtraktor in der Nachfolge des so erfolgreichen D 180 H gedacht. In diesem Schlepper befand sich eine Kombination aus dem neu entwickelten luftgekühlten Dreizylinder-Diesel 3 LKN von Güldner und dem ZF-Getriebe A 205.

Fahr Tragschlepper D 133 T

Die Form des Standarschleppers D 133 N wirkte im Vergleich mit dem Tragschlepper D 133 T eher ausgewogen, da Letzterer für den Zwischenachs-Anbauraum eine längere Bauform erhielt und die Portalbauweise eine größere Höhe aufwies. Bis auf die nun wahlweise lieferbare Motorzapfwelle und die stärkere Hydraulikanlage entsprach die Ausrüstung des D 133 T den 20-PS-Modellen.

Fahr Dieselschlepper D 132 L/D 132 W

Zum letzten Mal gab es bei Fahr im Jahr 1960 zwei neue Modelle. Die Typen D 132 L und D 132 W ersetzten die beiden Typen D 131 L und W. Bis auf den Verzicht der Portalbauweise entsprechen sich die neuen und alten Modelle jedoch weitgehend.

Fahr Dieselschlepper D 400 A, B, C

Fahr hatte 1953/54 damit begonnen, die Typenbezeichnungen umzustellen und an der Hubraumgröße auszurichten. Von dieser Änderung waren auch die schweren Schlepper betroffen. Ab August 1954 wurden auch ihre Modellnamen geändert. Die Technik blieb jedoch gleich. So wurde aus dem D 45 L der D 400 und aus dem D 60 L der D540.

Fahr Gerätetrak GT 130

Das Produktionsprogramm von Fahr enthielt im Jahr 1956 vielfältige Abwechslung. Zum Beispiel bot man den im Vorjahr bei der DLG-Ausstellung in München erstmalig betreten hatte.Auch Fahr versuchte mit diesem Geräteträge, wie viele andere Hersteller auch, ein derartiges Modell in das Bauprogramm zu intergrieren.

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