Hanomag

Hanomag Dieselschlepper Robust 901

Das letzte von Hanomag vorgestellte Schleppermodell war der Robust 901, den es auch als Allradversion gab. Es waren auch noch die Modelle Robust 1100 und 1200 geplant. Doch dann wurden zu Beginn der 70er-Jahre die Maschinen zur Fertigung der Schlepper an die schwedische Firma Volvo verkauft.

Hanomag Dieselschlepper Robust 901 A

Die Modelle Brillant und Robust waren die ersten Allradtraktoren von Hanomag. Beim Robust 900, ausgerüstet mit einer Außenplanetenachse APL 3050 von ZF, war sichergestellt, dass auch bei Vollbelastung stets gleichmäßige Übertragungen der Motorkräfte auf die Vorderachse erfolgten.

Hanomag Dieselschlepper Brillant 700

Nachdem sich die einfachere Achse AL-1550 ohne Planetengetriebe bewährt hatte, ersetzte sie beim Brillant 700 ab dem Frühjahr 1969 die zuvor verwendete APL-3050. Durch eine links angeordnete Gelenkwelle vom Getriebe aus erfolgte der unter Last und während der Fahrt aus- und einschaltbare Antrieb der Vorderachse.

Hanomag Dieselschlepper Brillant 700 A

Als man bei Hanomag sah, dass das Vierradkonzept beim 601 A großen Erfolg hatte, entschloss man sich in der Firmenleitung, den Kunden auch den 700er als Allradschlepper anzubieten. Dieser Schlepper war für den Straßenbetrieb mit einer Druckluftanlage ausgerüstet.

Hanomag Dieselschlepper Robust 900

Das Modell Robust 900 besaß ein nach dem Wirbelkammerverfahren arbeitendes Aggregat, das nach der Motorenbaureihe 100 standardisiert war, mit einem einheitlichen Kolbenhub von 100 mm. Dieses Spitzenmodell war der stärkste jemals in Serie gebaute Radschlepper von Hanomag.

Hanomag Dieselschlepper Robust 900 A

Mit 85 PS war der Hanomag Robust 900 A (Allrad) für starke Arbeiten vor allem in der Forstwirtschaft der ideale Schlepper. Der Robust 900 A war bis auf die größere Zylinderbohrung mit dem Brillant 700 identisch. Mit dem Schnellgang erreichte der 900 A 27 km/h.

Hanomag Tragschlepper Granit 501

Das langhubige Antriebsaggregat D 21, das bereits ab den frühen 1950er-Jahren zum Einbau gelangte, wurde zu Beginn des Jahres 1968 ersetzt. Der neue Motor der Reihe 100 war ein neu entwickelter Kompaktmotor mit einem quadratischen Verhältnis von Bohrung und Hub. Aber bereits nach einem weiteren Jahr wurde auch dieser wieder ersetzt, nämlich durch einen baugleichen, aber hubraumstärkeren Motor.

Hanomag Tragschlepper Granit 601 L

Ab 1969 war der Brillant 601 mit 62 PS zu haben. Der neue Schlepper wurde, um ihn preisgünstiger zu machen, mit einer schwächeren Antriebsmechanik und einfachen Scheinwerferhaltern aus Stahlblech ausgerüstet. Dennoch war der Granit kein günstiger Schlepper.

Hanomag Tragschlepper Granit 601 A

Die Allradausführung des Hanomag Granit 601 wurde von den Sparmaßnahmen, die den Hinterrad-601 betrafen, verschont. Der 601 A konnte mit Synchrongetriebe, Hanomag-Pilot-Regelhydraulik, Fritzmeier-Verdeck und hydraulischer Lenkhilfe aufgerüstet werden.

Hanomag Radschlepper Brillant 701

Der kleinere Sechszylinder-Bruder hieß nun Brillant 701. Damit hatte er mit 75 PS die gleiche Leistung wie der Robust 800, dessen Produktion 1969 eingestellt wurde. Das maximale Drehmoment des neuen Schleppers lag bei 234 Nm bei 1700 U/min.

TIPP: Oldtimer Traktoren Preiskatalog

Die hier verwendeten Daten stammen aus dem Kompendium „Traktoren Schlepper Jahrbuch 2009“: Über 1000 Abbildungen, 320 Seiten, inkl. einer 60 minütigen DVD.

Inhalt abgleichen