Hatz

Hatz Dieselschlepper H 340

Auch der Verkauf des Hatz H 340 blieb fast ohne Resonanz - nur sehr wenige Fahrzeuge wurden verkauft. Der 40-PS-Hatz bildete den Abschluss der zwölfjährigen Produktpalette des Schlepperfabrikanten, der insgesamt 7201 Traktoren verkauft wurden. Für die Zukunft konzentrierte man sich auf den Bau von Hatz-Motoren.

Hatz Dieselschlepper TL 33

Mitte des Jahres 1957 schloss sich mit dem TL 33 eine Lücke im Leistungsspektrum bei Hatz. Kurz zuvor war der Dreizylinder-Diesel D 100 zur Serienreife gebracht worden, dessen Antrieb man nun hier verwendete. Das Getriebe A 10 von ZP besaß fünf Vorwärts- und außerdem drei Kriechgänge, weswegen der TL 33 von da an serienmäßig mit einer Motorzapfwelle bestückt wurde.

Hatz Dieselschlepper TL 17

Ab 1959 wurden die Hatz-Schlepper mit der wunderschönen zweifarbigen Hammerschlag-Lackierung ausgeliefert. So auch der zuverlässige und solide TL 17, der mit einem Sechsganggetriebe von Hurth ausgerüstet wurde und in der Grundausstattung 7115 DM kostete.

Hatz Dieselschlepper TL 13

Das verkaufsstärkste Fahrzeug von allen 970 gefertigten Einheiten war der ab 1959 lieferbare TL 13. Er war motorisiert mt dem soliden Einzylindermotor E 89 FG von Hatz mit 668 cm³ Hubraum und 13 PS. Dieser Schlepper behauptete sich im Kleinschlepperprogramm des Jahres 1964 sehr erfolgreich.

Hatz Dieselschlepper TL 24

Ab 1959 ging auch ein Schlepper mit luftgekühltem 24-PS-Hatz-Z-105R-Motor an den Start, um die Gunst der Verbraucher zu erringen. Der Hatz TL 24 sollte bis 1962 im Verkaufsprogramm bleiben und wurde dann durch den Hatz H 220 ersetzt.

Hatz Dieselschlepper TL 28

Mit dem Hatz TL 28 ergänzte ab 1960 auch ein 28-PS-Schlepper das inzwischen sehr umfangreich gewordene Programm der Firma Hatz. Obwohl die Firma das Schlepperprogramm gründlich überarbeitete, blieb der Mittelklasseschlepper bis 1962 im Programm.

Hatz Dieselschlepper TL 38

Bei den stärkeren Modelltypen traten sowohl der TL 28 als auch der TL 38 besonders hervor. Bei beiden gelangten neue stiftgeschaltete ZF-Triebwerke aus der Serie A 200 zum Einbau. Die Konkurrenzunternehmen arbeiteten weiterhin vorwiegend noch mit Schubradgetrieben. Wesentliche Elemente dieser Gruppenschaltgetriebe waren die deutlich höhere Gangzahl und die leichtere Schaltbarkeit.

Hatz Dieselschlepper H 113

Die letzte Schlepperreihe von Hatz aus dem Jahr 1962 war eine technisch überarbeitete Variante. Wegen mangelnder Nachfrage wurden nur wenige Fahrzeuge verkauft, obwohl die Firma Hatz große Hoffnungen in diese gesetzt hatte. Alle Modelle waren mit ZF-Gruppengetrieben der Serie 200 bestückt, bis auf den kleinen H 113.

Hatz Dieselschlepper H 220

Im Jahr 1962 kam eine völlig neue Schlepper-Generation auf den Markt, unter anderem auch der Typ H 220. Die Farbe war nun wieder einfarbig Grün, dennoch sah der Schlepper formschön und der Kühler markant aus. Der H 220 hatte nun ein ZF-Gruppengetriebe vom Typ A 208 mit acht Vorwärts- und vier Rückwärtsgängen.

Hatz Dieselschlepper TL 12/TL 12 P

Getriebezapfwelle, Differenzialsperre, Einzelradlenkbremsen, 12-V-Beleuchtungs- und Anlassanlage mit Vorglüheinrichtung, Signalhorn, Mähantrieb, drehbarer Anhängerkupplung hinten, vorderem Zugmaul, Beifahrersitz auf dem linken Hinterradkotflügel, Handkurbel und einem Werkzeugkasten bildeten die Standardausrüstung des Kleinschleppers TL 12.

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