Kramer

Kramer Dieselschlepper 414

Mit der ab 1970 eingeführten fünften Schleppergeneration der 14er-Serie versuchte die Firma Kramer mit dem sich wandelnden Schleppermarkt Schritt zu halten. Dies gelang dem Unternehmen nur teilweise. Für alle Schlepper gab es auf Wunsch auch Allradantrieb.

Kramer Allradschlepper 714

Auf Wunsch lieferte Kramer die im Programm befindlichen Schlepper mit Allradantrieb und Synchron-Lastschalt-Wendegetriebe/SWG aus. Mit zwei Sechsgang-Vorwärts- und einer Sechsgang-Rückwärtsstufe konnten die modernen Schlepper mit der Konkurrenz mithalten. Doch die Fahrzeuge waren gegenüber den Mitbewerbern zu teuer.

Kramer Dieselschlepper 514

Da die neu eingeführte Kramer-Schlepperreihe am Markt nicht Fuß fassen konnte und der Marktanteil trotz des guten Rufs immer mehr sank, ließ das Unternehmen nach insgesamt 100.000 Fahrzeugen die Fertigung der Standardschlepper 1972/73 auslaufen.

Kramer Allradschlepper KL 450

Kramer setzte ab 1968 auf den Allradbetrieb bei den noch im Programm vorhandenen Schlepperbaureihen. So war auch der Kramer KL 450 mit dieser Antriebsart zu haben. Außerdem verfügte der Schlepper über das Synchron-Lastschalt-Getriebe/SLG.

Kramer Allradschlepper KL 600 Export

Der Kramer KL 600 konnte mit und ohne Vierradantrieb geordert werden. Er hatte bereits das neue Kramer-Synchron-Lastschalt-Wendegetriebe eingebaut. Öldruckbremsen, ein hydraulisch gefederter Komfortpolstersitz und viele andere Zurüstteile machten diesen starken Schlepper aus.

Kramer Dieselschlepper KL 360

"Kramer lobte den KL 360 zu Recht, ""landtechnisch seiner Zeit voraus"" zu sein. Der äußerlich brillant anmutende Schlepper der gehobenen Mittelklasse war mit Zwei- oder Vierradantrieb lieferbar. Der in aller Welt bewährte Motor hatte große Kraftreserven bei einem wirtschaftlichen Verbrauch. Auch mit Allradantrieb hatte der KL 360 einen Wendekreis von nur 3,5 Metern."

Kramer Dieselschlepper KW 200

Eine Verbesserung erfuhr der Kramer Dieselschlepper KW 160 mit 16 PS, der sich damals bereits seit etwa einem Jahr nur schlecht verkaufen ließ, indem man die Drosselung des Motors aufhob. Der Schlepper hatte nun 20 PS Leistung zur Verfügung und wurde unter der Bezeichnung KW 200 angeboten.

Kramer Dieselschlepper KL 550

Der auf der DLG-Ausstellung in München 1962 erstmalig vorgestellte robuste luftgekühlte Vierzylinder-Diesel mit 52 PS war für schwere Arbeiten gedacht. Das leicht zu schaltende, fein abgestufte Getriebe gab es auf Wunsch auch mit einem Schnellgang.

Kramer Dieselschlepper Kl 350 Export

Der Kramer KL 350 Export hatte aufgrund seines Vierzylindermotors und der schallgedämpften Haube eine angenehme Laufruhe. Mit dem Kramer-Zehnganggetriebe mit Zwischenschaltung konnte immer die passende Geschwindigkeit gewählt werden.

Kramer Dieselschlepper KL 450

Ab 1968 erneuerte die Firma Kramer erneut ihre Schlepperbaureihen. Dabei erhielt auch der KL 450 nun eine Allradversion, die 2300 Kilogramm wog. Kramer griff beim Motor auf den Deutz F3L 812/D mit 45 PS bei 2300 U/min zurück.

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