Ritscher

Ritscher Radschlepper 540

Der stärkste Ritscher-Schlepper nach dem Krieg war der ab 1955 gebaute 540. Den 540 gab es auch mit großer Bodenfreiheit als 536/45, als Schmalspurschlepper, in Überbreite und auch mit einem Kettenlaufwerk. Nurder 540 hatte einen ungeteilten Kühlergrill.

Ritscher Geräteträger Multitrak 517 G

Um 1955 ersetzte die Firma Ritscher den zu schwachen 12-PS-MWM-Motor durch einen 17-PS-Güldner-Motor. Von diesen bei Ritscher gebauten Geräteträgern übernahm Güldner 500 Exemplare mit geänderter Farbgebung in sein Schlepperprogramm.

Ritscher Dieselschlepper 832 W Junior

Da die Nachfrage nach mittelstarken Schleppern mit Zapfwellenantrieb ab Mitte der 50er-Jahre zunahm, entschieden die Ritscher-Werke, das Typenprogramm durch den 832 W Junior zu verstärken. Der Schlepper konnte wahlweise luft- oder wassergekühlt bezogen werden. Der Grundpreis lag bei 12.600 DM.

Ritscher Dieselschlepper 936 L Super

Der 936 war mit dem 832 hinsichtlich der Karosserie und des Aufbaus fast identisch. Auch diesen Schlepper gab es mit beiden Kühlungsarten. Durch die höhere Motorleistung wurde dem 936 das A16-Gruppenschaltgetriebe von ZF eingebaut. Der Preis des Schleppers war kein Sonderangebot, da er mit 13.980 DM recht hoch war.

Ritscher Dieselschlepper 520 R

Zu einem Grundpreis von 7570 DM wurde ab 1953 das Verkaufsprogramm der Ritscher-Werke durch einen weiteren mittelschweren Schlepper erweitert. Dieser Schlepper war wieder mit einem hauseigenen Getriebe (R) ausgestattet. Der 520 R war als Allzweck- und Hochradschlepper zu bekommen.

Ritscher Radschlepper 524 L/W

Ab 1948 fertigte man bei Ritscher in Sprötze eine zweite Generation von Ackerschleppern. Darunter auch ab 1953 den Ritscher 524, den es in einer luftgekühlten und einer wassergekühlten Version gab. Er war mit sechs Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang ausgestattet.

Ritscher Dieselschlepper 515/54

Eine Neuauflage erfuhr das Modell 515 zwischen 1954 und 1955 unter der Bezeichnung 515/54. Die Stückzahl, die bis 1955 produziert wurde, lässt sich leider nicht eruieren, jedenfalls kostete der Mindestlieferumfang dieses Modells im Jahr 1954 6020 DM.

Ritscher Geräteträger Multitrak 512 G

"Ab 1954 boten die Ritscher-Werke auch die inzwischen ""in Mode"" gekommenen Geräteträger an. Der kleine Geräteträger kostete 1954 zunächst 5850 DM. Der Gesamtradstand konnte zwischen 1680 und 2500 Millimetern verstellt werden, wodurch er als ""Allzweckschlepper"" wie auch als ""Geräteträger"" einsetzbar war."

Ritscher Radschlepper 517 S

Eine Besonderheit stellte bei Ritscher die Zusammenarbeit mit der Firma Güldner dar. Ein Schlepper, der aus dieser Zusammenarbeit entstand, war der Ritscher 517 S, der wie auch der Multitrak 517 G mit einem Güldner-Motor ausgerüstet war.

Ritscher Kleinschlepper 412

Ritscher wandte sich 1953 erstmals auch dem Kleinschlepperbau zu, um das Verkaufsprogramm zu vervollständigen. Der Kunde bekam ein leichtes, preiswertes Fahrzeug angeboten, dass vor allem für Nebenerwerbs- und Kleinbetriebe geeignet war. Den Typ 412 gab es sowohl als luft- wie auch als wassergekühlten Schlepper.

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