Ruhrstahl Geräteträger B 07/B 11
"Die an verschiedenen Betriebsstätten und in unterschiedlichen Werke tätige, 1930 gegründete Ruhrstahl AG war nach dem Zweiten Weltkrieg ein bedeutender Produzent von Rohstahl. Die Militärregierung der Alliierten machte allerdings so strikte Auflagen, dass das Unternehmen kein Betätigungsfeld mehr hatte. Aus diesem Grund versuchte man, im landwirtschaftlichen Bereich tätig zu werden. Man nahm Kontakt mit Heinrich Hildebrand auf. In Witten wurde nun zwischen der Ruhrstahl AG und ihm verhandelt, bis es schließlich zur Einigung darüber kam, dass die Ruhrstahl AG die Fahrzeugkonzepte von Hildebrand umsetzen sollte.Die Realisierung des Vorhabens übernahm Dipl.-Ing. Fritz Simbriger, der sehr enge Vorgaben machte, da das Fahrzeug unbedingt eine Ein-Mann-Bedienung ermöglichen sollte. Dazu sollten Schnellkupplungen bei den Geräten zum Einsatz kommen, damit ein einzelner Arbeiter mit einem Werkzeug alle Geräte umbauen und umrüsten konnte. Deshalb musste auch die Hydraulik ausreichend dimensioniert werden, damit die im Durchschnitt drei Meter breiten Arbeitsgeräte ohne Probleme gehoben, gesenkt und gedrückt werden konnten."
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