Wessler

Wessler Dieselschlepper W 24 L

Wessler war ein typischer Vertreter des sogenannten Konfektionsschlepperbaus. Es war in dieser Zeit sehr beliebt, diverse Einzelkomponenten, die von verschiedenen Herstellern gekauft wurden, nur noch zusammenzufügen. So bestand die Tätigkeit der Firma Wessler auch darin, die zusammengekauften Einzelteile in Altenberge zusammenzusetzen, um funktionstüchtige Schlepper daraus zu konstruieren.

Wessler Dieselschlepper WL 15 E

Die Schlepper von Wessler wurden nicht nur in Deutschland angeboten, sondern auch in den Beneluxländern, unter der Bezeichnung Feldmeister. Außerdem trat 1953/54 auch die Bezeichnung Vewema auf.

Wessler Dieselschlepper WL 340 E

Der Schlepper WL 340 E mit 40 PS war der größte Wesseler Konfektionsschlepper. Da das Unternehmen lediglich 100 Schlepper im Jahr produzieren konnte und der Schlepperabsatz ab 1960 zurückging, gab die Firma 1966 die Traktorenmontage auf. Als Landmaschinenfabrik und Fiat-Traktoren-Filiale existierte sie noch bis 1988.

Wessler Dieselschlepper W 15

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Firma Wessler 1952 auf der DLG-Ausstellung in Köln. Sie konnte nämlich ein umfangreiches Verkaufsprogramm mit mehreren Modellen vorstellen, wobei in den Typen W 15 und W 17 das Getriebe A 5 von ZP arbeitete und im Typ W 24 das Getriebe A 8, ebenfalls von ZP.

Wessler Dieselschlepper W 24

"Der gelungene Standardschlepper in Konfektionsbauweise war fast acht Jahre im Programm. Äußerlich sah er den Deutz-Schleppern sehr ähnlich. Lediglich der Kühlergrill und die mittig verlaufende Aufschrift ""Wesseler"" unterschied ihn von den Deutz-Modellen."

Wessler Kleinschlepper W 12/WL 12

Das kleinste Modell dieses Herstellers war der Kleinschlepper W 12 mit einem äußerst leichten Gewicht, dessen luftgekühlte Variante die Modellbezeichnung WL 12 trug. Auffallend war die besonders große Bodenfreiheit von 520 mm. Ausgestattet war dieser Standardschlepper in Blockbauweise mit einem Dieselmotor von MWM.

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